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| „Nichts ist intensiv genug, es sei denn vielleicht, es ist Jazz.“ – Jean Cocteau |
Jazz ist eine Musikrichtung, die im Zusammentreffen afrikanischer und europäischer Musiktraditionen entstanden ist. Der Jazz entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA und wurde in den 1920er-Jahren bekannt und beliebt. Diese Musikrichtung mit vielen Ausprägungen und Besonderheiten wird gelegentlich als die „Klassische Musik Amerikas“ bezeichnet.
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- Blue Notes – Die Melodien des Jazz entwickelten sich aus den teilweise sehr unterschiedlichen Tonsystemen Afrikas und Europas. Die gewissermaßen als Kompromiss entstandenen „Zwischentöne“ sind zu einem wesentlichen Stilmerkmal dieser Musiksprache geworden.
- Phrasierung und Agogik – Die Art und Weise, wie und wann ein Jazzmusiker seine Töne setzt, charakterisieren ihn in aller Regel unverkennbar.
- Swing – Eine Besonderheit des Jazz, die ihn von jeder anderen Musik unterscheidet. Der typische, „schwingende“ Rhythmus des Jazz widersetzt sich, trotz unstreitigen Vorhandenseins, seit Jahrzehnten hartnäckig einer allgemein akzeptierten Definition und stellt insofern die Grundidee einer Enzyklopädie in Frage.
- Improvisation – Wenn auch kein Privileg, geschweige denn eine Erfindung des Jazz, so ist diese Form der spontanen Komposition doch ein zentrales Merkmal dieser Musik, die seit annähernd 100 Jahren mit den unterschiedlichen Möglichkeiten experimentiert und Musiker genau wie Hörer immer wieder neu herausfordert.
- Jazzharmonik – Wenn dem Jazz auch häufig eine besondere Vorliebe zu besonders komplizierten, ja teilweise vollkommen atonalen Akkordfolgen nachgesagt wird, so gibt es doch bis auf den heutigen Tag auch Gegenbeispiele in großer Zahl: Liedhafte Kompositionen von großer klanglicher Schlichtheit sind im Jazzrepertoire immer präsent geblieben.
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